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HOPE
(margaretesanukgmx.de)
2004-10-25 18:14
3237
Vielen Dank für die supertolle Seite. Ich komme oft hier vorbei. Vor kurzem habe ich meinen Missbrauch in der Kindheit entdeckt. Sehr gut verdrängt für ganz lange Zeit. Dazu das folgende Gedicht, vielleicht geht es einigen von Euch ähnlich:

Schattenbilder

Eine Ahnung erfasst dich
bekannt kommt es dir vor
gesehen - gefühlt - erlebt sogar?
Schattenbilder treten aus dem Nebeldickicht hervor
kommen auf dich zu
zartgrau - noch unscheinbar
irgendwie bekannt und doch unendlich fern
Sie kommen näher
unbarmherzig
treten sie vor dich hin
schauen dich an

Du erschauderst
weil du sie erkennst
nach langer zeit
begegnen sie dir
jetzt kannst du nicht mehr fliehen.

Liebe Grüsse HOPE

Ben
2004-10-25 17:48
3236
Hallo Mandelbaum,

Es freut mich zu lesen, das dir der Text gefallen hat :-)

Simona Fröhlich
Vom Zauber des Gänseblümchens

Es war einmal ein kleines Gänseblümchen.
Ganz alleine stand es auf einer großen Wiese inmitten lauter zarter Pusteblumen.
Wie fröhlich sie doch alle waren.
Sie tuschelten und lachten, umarmten sich vor lauter Glück.
Niemand von ihnen kümmerte sich auch nur im Geringsten um das kleine Blümchen.
Voller Sehnsucht schaute es traurig in die weite Ferne.
Wie sehr wünschte es sich doch einen Freund... einen Freund,
dem es sich anvertrauen, mit dem es glücklich werden könnte.
Doch weit und breit war nichts zu sehen... kein anderes Gänseblümchen, außer ihm.
Müde vor Kummer ließ es sein kleines Köpfchen hängen und weinte leise vor sich hin.
Tränen legten sich wie glitzernde Tautropfen auf seine grünen Blättchen.
Fast wäre das kleine Blümchen vor Erschöpfung eingeschlafen, da passierte es...
das unglaubliche Wunder!
Ein helles Leuchten schob sich durch die dichten Wolken.
Es strahlte durch die dunkle Nacht,
wie ein kleines Feuerwerk aus lauter glänzenden Diamantensplittern.
Das kleine Gänseblümchen rieb sich seine Äuglein.
Es war schon ganz geblendet von dem wundersamen Licht.
Was konnte das nur sein?
Immer näher kam es ihm entgegen und plötzlich spürte das kleine Blümchen,
wie sich eine angenehme Wärme in seinem Herzen breit machte...
Eine Wärme, die es bis zu diesem Zeitpunkt noch niemals in seinem Leben fühlte.
Und dann war es endlich zu erkennen...
Das helle Leuchten kam von einem Sternchen, das sanft zur Erde nieder schwebte.
Verzaubert von einem Elfenkuß berührte es kaum den Boden, als auch schon ein
kleines, wunderschönes Gänseblümchen aus ihm wuchs, mit Licht und Glanz durchflutet.
Wie freute sich das Blümchen da, denn jetzt hatte es einen Freund gefunden,
an den es schon lange nicht mehr zu glauben wagte.
Doch nun war sein größter Wunsch endlich nach langer Sehnsucht wahr geworden .
Von da an hörte man nicht mehr nur noch das leise Lachen der
vielen zarten Pusteblumen auf der Wiese... nein.
Wenn man ganz genau hinhörte, konnte man nun auch die beiden
Gänseblümchen leise tuscheln hören, wie sie voller Glück
die Freude über ihre Freundschaft miteinander teilten.

Gruß Ben

mandelbaum
2004-10-24 16:04
3235
für Ben
wenn du aus jedem buchstaben des wortes Liebe einen sinnvollen satz bildest.......könnte es dieser sein
Lass Immer Eine Brücke Entstehen
das viel mir ein als ich deinen wunderbaren beitrag lass.
liebe Grüße Mandelbaum

Laula
(laulamaus1aol.com)
2004-10-22 02:23
3234
Bitte...ich möchte kleinem Falken auf diesem Weg hier einen li*ben Gruß dalassen...und ein Kraftpaket!

Alles Li*be und Gute für dich...und all die anderen Li*ben hier!

Laula

Sandra
2004-10-18 17:36
3233
Hallo!
Erstmal finde ich Eure Seite sehr gut und wichtig. Also ein großes Lob an Euch.
Ich schreibe gerade meine Diplomarbeit über Frauen als Täterinnen und bin so auf dieser Seite gelandet. Ich habe auch gehört dass es zu diesem Thema eine Studie geben soll deren Forschungsende 2004 sein soll. Wisst Ihr vielleicht wer diese Studie durchführt?
Mit Dank im vorraus!
Viele Grüße Sandra

Ben
2004-10-16 23:18
3232
Ich habe dies eben im Internet gefunden, und wollte es euch zum lesen geben, falls es euch interesiert:

Die anderen Brücken (Anne Steinwart)

Du hast einen schönen Beruf,
sagte das Kind zum alten Brückenbauer,
es muss schwer sein, Brücken zu bauen.
Wenn man es gelernt hat, ist es leicht,
sagte der alte Brückenbauer, es ist leicht,
Brücken aus Beton und Stahl zu bauen.
Die anderen Brücken sind viel schwieriger,
sagte er, die baue ich in meinen Träumen.
Welche anderen Brücken? fragte das Kind.
Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an.
Er wusste nicht, ob es verstehen würde.
Dann sagte er: Ich möchte eine Brücke bauen
von der Gegenwart in die Zukunft.
Ich möchte eine Brücke bauen
von einem zum anderen Menschen,
von der Dunkelheit in das Licht,
von der Traurigkeit zur Freude.
Ich möchte eine Brücke bauen,
von der Zeit in die Ewigkeit,
über alles Vergängliche hinweg.
Das Kind hatte aufmerksam zugehört.
Es hatte nicht alles verstanden, spürte aber,
dass der alte Brückenbauer traurig war.
Weil das Kind ihn wieder froh machen wollte,
sagte es: Ich schenke dir meine Brücke.
Und das Kind malte für den Brückenbauer
einen bunten Regenbogen.

Gruß
Ben

robbozyt
2004-10-04 20:28
3231
Hallo Kim,
nur ganz kurz: Deine Antwort hat mich gefreut. Demnächst mehr


Und hallo Ben!
Danke für´s Danke sagen. Konnte ich gut gebrauchen...

Bis dann ´mal

robbozyt

Kim
(Seelenscherbenaol.com)
2004-10-04 15:02
3230
Hallo robbozyt,

:-)) habe lange gebraucht um diesen Weg des schreibens zu finden.

Ich möchte Dir Mut machen. Da wir alle unterschiedliche Menschen sind, zeigen und formen wir uns auch ganz anders. Schreibe weiter!!!!Es muß für Dich ok sein, so wie Du es tust. Die Zeit wird Dich dann irgendwann zu einer Form des schreibens bewegen, laß Dich dort hintreiben und schaue Dir an, was in Dir steckt :-)) Lass Dir Zeit. Mit Gewalt erreicht man garnichts. Und wenn Du "jetzt" noch nicht so weit bist, aus Dir raus zu gehen, dann hat das auch seinen Grund und seinen Sinn.

Sei ganz lieb gegrüßt
Kim

Alice
(alicekundeweb.de)
2004-10-02 08:18
3229
Hallo,
Hin und wieder schau ich bei euch vorbei , und möchte noch mal meine Spur hier im Gästebuch hinter lassen. Es ist gut das es euch gibt .

Liebe Grüße
Alice

An die Blümchen (Betrifft Posting)
2004-10-01 14:24
3228
Erst einmal ein Danke an Hundefreak. Dann folglich zur teilweisen Aufklärung von unserer Situation:

Unsere Betreuerin weis Bescheid. Im Grunde vertritt sie uns jedoch hauptsächlich rechtlich. Und auch sie hat *keine* Lösung. Es ist schwer eine private Situation zu erklären.
Auch nicht was *Dieter* in diesem Forum verloren hat, der unser System *missbraucht* hat. Zu wenig hat man auch Privat an euch geschrieben. Es war sicherlich ein Fehler dieses Posting dort hineinzusetzten. Des weitern würde mich interresieren , *wer* diese Bekannte in Hannover ist? Also obwohl man doch hier Privat nichts lesen kann, scheinen doch manche mehr Informationen zu bestitzen. Ich denke *niemand* von euch, kann sich in unsere Situation hineinversetzen.
Es ist keine Mitleidsschiene, die man fährt. Ich bin im Grunde jemand, der sagt was er denkt, allerdings muss ich sagen, das hier, es keinen Menschen gibt, der uns helfen könnte. Und würde man unsere Situation besser kennen oder versuchen sie zu verstehen, dann würde man das sicherlich wissen. Es ist richtig ein System hält sehr viel aus. Vielleicht ist es das was sich viele von euch denken?! Ich schreibe nicht sehr oft hier. Doch jetzt empfinde ich selber es als wichtig und richtig. Ich wünsche niemanden von euch eine ähnliche Situation, das könnt ihr mir glauben. Vielleicht war meine Entscheidung Tomi zu bitten jemanden zu finden der meinen Wunsch nach Hilfe hier reinsetzt falsch. Aber ich denke immer noch. nichts was man nicht erst versucht ist von vornherein falsch!

Ich hoffe mein Text bekommt nun keine Eigenzensur :-) ich empfinde ihn als *nicht-triggernd*.
Und da ich hier so eben die zwei Antworten gelesen habe auch ein Danke an Robbozyt und Kim.

Gruß Ben

Muss denn alles in einer Rechtfertigung enden, nur um besser verstanden zu werden?

robbozyt
2004-09-30 15:45
3227
Hallo Kim und hallo QS!

Kim, du hast deine beiden Beiträge so schön geschrieben. Gerade den letzten so einfühlsam. Das fehlt mir in meinem Leben so sehr. Aber ich vermute, dass ich ein solches Verhalten durch meine Art nicht möglich, zumindest sehr schwer mache.
Sich selbst zu lieben ist so schwer, wenn man eigentlich gar nicht weiß, warum.
Ich glaube, dass ich mit allem was ich mache und tue (reden, schreiben ...) so ganz anders wirke als ich bin. Ich kann meine Wünsche/Gefühle nicht nach außen bringen und meinem Gegenüber nicht entgegen bringen.

Du hast so recht, dass QS versuchen sollte, kleine Erfolge und Freuden im Leben zu bewirken, also sich selbst Gutes tun soll. QS, dafür wünsche ich dir alles Liebe, viel Mut und Durchhaltevermögen. Versuch es - auch wenn es nicht einfach ist.

Liebe Grüße
robbozyt (vorher Aline)

Kim
2004-09-29 03:45
3226
Zu QS,

wenn ich Deine Zeilen lese, sehe ich Teile von mir. Ich denke ich fühle mich so, weil ich so oft aus meinem Körper bin. Sich selbst nicht fühlen können, sich selbst nicht wahr- oder annehmen ist denke ich das Problem und vor allem, die Unfähigkeit etwas aus seinem eigenen Leben zu machen und zu schaffen, denn ich durfte nie etwas schaffen, denken oder gar fühlen. Ich hatte meine Gefühle abgestellt. Langsam und ab und zu, kann ich Gefühle langsam zulassen, aber nur ganz kurz und dennoch fühle ich mich in diesem Monet voll an Farben. Es braucht Zeit QS, sehr viel Zeit und Mut dem Leben wieder ins Gesicht zu sehen. Fange kleine Dinge an, indem Du Dir selbser etwas gutes tust. Je öfter Du das tust, desto leichter wird es und das hat zur Folge, das Du ganz anders auf Menschen zugehst...irgendwann. Du wirst Dich nicht mehr so alleine fühlen wenn Du Dich gefunden hast und Dich selber lieben kannst. Dazu braucht man nicht unbedingt andere Menschen. Dies ist der erste Schritt. Ganz liebe Grüße und PADA

Kim
2004-09-29 03:37
3225
Es sind schwere Zeiten
diese Zeiten

nicht jeder geliebte Mensch
schafft es
sich dem Leben wieder zu stellen

viele begreifen nicht
was ihnen passiert ist

denken sie ticken nicht richtig
bringen sich gar um

was für eine Welt ist das
unsere Welt?

Kämpfe weiter
stehe auf und wehre Dich endlich
laß Dich nicht mehr schlagen

lasse Dich nicht misshandeln
oder gar missbrauchen

bitte höre auf zu trinken
oder Drogen zu nehmen

Du zerstörst Dich selbst

fange an zu weinen
und fange an

Dich selbst zu lieben
für das was Du bist

ein unsagbarer Mensch
der liebe verdient hat im Leben

Ich liebe Dich


Diese Zeilen, widme ich ich allen Menschen, die verzweifelt sind. Meinem geliebten Bruder konnte ich leider nicht aufhalten. ER hatte keine Kraft mehr zu kämpfen. Bitte passt auf Euch auf. Jeder einzelne Mensch ist wertvoll.

Kim

Susanne
(susanne.disweb.de)
2004-09-26 18:30
3224
Hallo,

wir möchten eine örtliche Selbsthilfegruppe für Multis und Trauma in Bad Wildungen und Umgebung (Nordhessen) gründen.
Auf unserer Homepage könnt Ihr alles genauer nachlesen, würde mich freuen, wenn sich all die, die sich bisher nicht getraut haben, sich zu melden, Mut zu zeigen! ;-) Laut Traumazentrum Kassel gibt es ganz viele, die in den Startlöchern sitzen und auf einen Anfang warten. Nun - einen klitzekleinen Anfang haben wir gemacht! Und wo bleibt Ihr?

Grüße
Susanne & co

QS
2004-09-26 14:05
3223
mir wird bewust wie einsam man doch werden kann, wie schnell man vergessen wird in dieser welt und keinen platz mehr hat wo man hingehört. diese real-life hat doch so viel und ist trotzdem wenig.
nichts mehr exestiert in dieser welt, nichts giebt es mehr in dieser welt, in der man einsam wird ohne freunde ohne ziel das jedesmal aufs neue zerschlagen wird.
was tut man in diesem leben was einem so viel bietet und doch so wenig hat. man führt dieses leben in einsamkeit mit vielen und doch als einzelner. aber für was führt man dieses leben.

welches leben
welcher atmenzug
welche freunde

was bedeutet es zu leben? das wort leben hat seine bedeutung schon längst verloren. uns hat man das leben genommen. uns hat man den platz genommen auch wenn er nur 1 war unter abermilliarden. aber trotzdem so störend.
irgendwann stellt man fest, das man nicht mehr in diese welt passt, noch nie dazu gepasst hat, als ausensetiter zählend wobei man für sein leben nicts kann.
wenn einem irgendwann sogar die bestimmung genommen wird, die selbstentscheidung zu gehen, und doch nicht kann DANN



ist man zum leben verdammt, als einzelner unter vielen

das ist meine gedankenwelt auch wenn sie keiner hören will, ich habe alles aufgegeben alles woran ich glaubte und dachte, was zu beenden was man nie beenden kann, zu kämpfen und zu helfen und doch zu verlieren.

der platz ist verloren. alles scheint unreal zu sein, ein traum, ein gedanke unter vielen, die sich nicht mehr auslöschen lassen. irgendwann liegt man da und weint jede nacht, einsam unter tränen die man nicht vergiesen sollte.
man muss aufpassen welche träne man weint, denn jede einzelne von ihnen weint man aus erinnerung oder furcht.

f.

(ebenfalls zensiert und da dagmar nicht da is hoff ich ma das mas so reinsetzen kann, Sabine)
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