Sehr geehrter Herr [name], wir beziehen uns auf Ihre Anmeldung durch die [name] in unserer Klinik und können Ihnen nun alsAufnahmetermin den 12.03.2002 mitteilen Wir bitten um eine rasche Bestätigung des Termines. Bitte teilen Sie uns auch mit, wie Sie anreisen werden. Falls Sie mit der Bahn fahren, benötigen wir den genauen Ankunftstermin in [name], damit wir Sie von dort abholen lassen können. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Reisegepäck zwei Tage vor Anreise aufzugeben. Berücksichtigen Sie bitte, daß Sie am Anreisetag bis spätestens 15.00 Uhr in der Klinik eintreffen sollten, damit noch an diesem Tag eine ärztliche Erstuntersuchung erfolgen kann. Für eine optimale Behandlung und um Ihnen unnötige Untersuchungen zu ersparen, benötigen wir sämtliche Ihnen vorliegenden Unterlagen über frühere Klinikaufenthalte (Arztbriefe) u. fachärztliche Untersuchungen bzw. Vorbehandlungen. Für den Fall, daß Sie Leistungen vom Arbeitsamt oder Sozialamt beziehen, sollten Sie vor Antritt der Behandlung sicherstellen, daß die Zahlungen weitergeleitet werden. Mit freundlichen Grüßen [name] Kein Fernsehen während der stationären Psychotherapie Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben von Ihrem Kostenräger eine stationäre psychotherapeutische Behandlung in der [name der klinik] genehmigt bekommen. Die Psychotherapie braucht zum Wirksamwerden eine notwendige Konzentration des Patienten auf sich selbst. Die erfolgt in einer möglichst intensiven "Milieutherapie" durch Herausgenommensein aus der beruflichen und familiären Belastung mit dichtem Kontakt zu Mitpatienten und Therapeuten, Anonymitätsschutz und Ganztagsversorgung. Alle Formen der Ablenkung oder Reizüberflutung sind therapeutische Hindernisse. Für die Psychotherapie ist Fernsehen Wegsehen. Es stört den therapeutischen Prozess durch irritierende Fremdinformationen und Reizüberflutung und stellt einen psychotherapeutischen "Diätfehler" das, vergleichbar mit einer Schachtel Pralinen für den Diabetiker. Für eine wünschenswerte generelle Information über aktuelle Ereignisse steht Ihnen ein Fernseher in einem zentralen Fernsehzimmer außerhalb der Therapiezeiten zur Verfügung. Die Durchführung einer intensiven stationären Psychotherapie, gerade in der zunehmend reduzierten Verweildauer von nur noch sechs bzw. vier Wochen, braucht nicht nur für den einzelnen Patienten den "Milieuwechsel", sondern die Konzentration auf sich selbst und die eigenen konflikthaften Prozesse. Nur in einer genügend intensiven therapeutischen Atmosphäre kann Psychotherapie wirksam werden. In der psychotherapeutischen Arbeit der [name der klinik] kann daher aus therapeutischer Sicht das individuelle Fernsehen nicht gestattet werden. hat irgendjemand "Angst" gesagt? Oder hörte ich etwas von "kalten Füßen"? Das ist noch nicht real genug um zielgerichtetes Handeln zu bewirken. Nur hektisches Denken und das Gefühl, mich an dieser Sache übernommen zu haben. Immerhin lief die letzte STAR TREK Folge schon, so daß ich nichts verpassen werde. *zg* Ich höre, wie gestern als der Suzidwunsch zu altgewohnter Sanftheit, Stärke und Klarheit, zurückgekehrt war, dieses sanfte und vergebende, warme und bergende Drängen, Nick Cave. Wie wird es sich anfühlen, wenn ich mich selbst sehe, meine Lügen ihrer Kraft beraubt sein werden, ich schutzlos mir gegenüber stehen werde? Was werde ich verlieren, was gewinnen. Wird das, was ich lerne, mir die Klingen und das Flammen ersetzen können? werde ich mich schämen, vor anderen, vor mir, vor euch weil ich meinen Mund so oft zu weit aufgerissen habe? Erstmal tief durchatmen, nüchtern werden und die Lage betrachten. Fluchtgedanken an den Rand drängen, rationalisieren. Man soll sich über das, was man selbst zu verantworten hat, nicht beschweren. |