FallowAngel
| 2001-08-12 11:53 1157 | ... dennoch nur Gedanken.
Zurückziehen, die Augen leise schließen, das Herz zerbricht weil es nichts sieht. Der Druck auf einen selbst wird zu groß, das Erwartete zu erfüllen man nicht in der Lage ist. Starr, vor den was man im Umfeld sieht, starr vor Hilflosigkeit nimmt man hin. Was erwartet man selbst, von sich, von dem Gegenüber?
Türen fallen ins Schloss, das Licht erlischt, mit dem Lichte die Hoffnung. Was bleibt zu tun? Nichtstun, ist ein Fluch, dennoch ist man hilflos und starr. Unfähig sich zu bewegen, starr lässt man geschehen. Unfähigkeit zahlt sich immer aus, sie, bestrafend mit der ungewollten Einsamkeit, Starre hinnehmend.
Stille erdrückt das aufwärtsstrebende, so wie Rose, welche im Dunkel erblüht. Niemand sich über ihre wundervollen Blüten erfreut, die schwarze Farbe ihre Blüte abschreckend, sich aber niemand fragt warum das so ist. Es ist der Rose egal, sie ist wie sie ist, sie ist! Nichts wehrt ewig, ehe man sie entdeckt, ist sie vergangen, zu Staub zerfallen. Dennoch wird sie wieder blühen, immer und immer wieder, das Selbe.
Die Rose mit dem seltsamen Schwarz, sie ist aber dennoch glücklich. Wird sie entdeckt, so weiß sie, wird sie geschnitten. Sie wird zu Freude getötet, sie weiß es, aber sie wünscht es sich so sehr. Einmal im hellen Licht, doch zu welchem Preise. Tut es der Rose gleich, versucht etwas zu erreichen. Auch wenn das Ziel ungewiss ist, so ist es dennoch ein Ziel. Einmal im hellen Rot erstrahlen, einmal um Freude zu schenken. Sterben um Freude zu schenken, nur scheinbar ist der Preis zu hoch.
Es ist nicht alle Schein, sehet genau hin, hinterfragt und ihr werdet überrascht sein was ihr zu sehen vermöget wenn ihr es nur wollt. Verurteilt nie das Scheinbare, ehe ihr nicht den Sinn des Seins eines jeden versteht. Glaubt nicht an Engel, nicht ehe ihr bereit seit sie zu sehen, es ist so anders. Verzeiht meine Freunde das ich so anders bin, anders als ihr von mir erwartet. Ich kann das was ihr in mir sehr nicht erfüllen, nein. Ich kann das deshalb nicht, weil ich bin wie ich bin. Ich werde es nicht ändern. So lebet damit, oder verstoßt mich, ich werde damit leben, verzeihet. Mein Leid ist nicht das deine, doch das eure soll das meine sein, so werde ich lachend leiden. |
|