Ich habe grad den Stazt gelesen:
dann habe auch ich den Eindruck, dass Opfer in erster Linie "unbequem" sind.
Und dachte mir, klar, sind Opfer 'unbequem'. War Jemand schon mal auf ner Benefizveranstaltung für Menschen, die von gewalt betroffen sind und hat sich getraut aufzustehen, um den anderen, die grade mal 'nur' spenden wollen, zu sagen, für was sie spenden? Nein, dann erkläre ich das mal, man wird mitleidig angesehen und sie denken und sprechen es teilweise aus 'ach du arme', sie nehmen einen nicht für voll und haben doch Angst, wenn sie auf ihre ehrliche Art und Weise sagen, was sie fühlen, was sie denken, was sie sagen....weil 'Opfer' nämlich gelernt haben, ehrlich zu sein, aufrichtig mit sich umzugehen, achtsam mit sich und der Umwelt zu sein. Herr Köhler forderte in seiner Weihnachtsansprache mehr 'Achtsamkeit für die Gesellschaft', und ich frage mich, wie soll das gelingen, solange es noch Menschen gibt, die lieber weg sehen, als hinsehen. Gruß, glas-kugel |