Hi Ihr Schotterblumen,
ich hoffe, es ist der richtige Ort meinen Gedanken freien Lauf zu lassen ? Bin gerade so unendlich sauer und bräuchte die Meinung von Aussenstehenden, um wieder klar denken zu können....
Ich versuche mal so kurz wie möglich zu schildern wieso ich so wütend bin: In meiner Kindheit wurde ich von meinem Stiefvater miss****cht, was ja schon mehr als "schlimm genug" gewesen wäre...:-((( Dann bin ich jedoch mit 16 an den "falschen" Mann geraten, hab ihn geheiratet und drei Kinder mit ihm bekommen. Die Ehe war mehr Hölle als alles andere, er schlug mich, bedrohte mich und nötigte mich zu Dingen, die ich öffentlich gar nicht aussprechen mag. Im März diesen Jahres habe ich ihn mit meinen Kindern bei einer Nacht und Nebelaktion verlassen. (Wäre er Zuhause gewesen, wäre eine Flucht nicht möglich gewesen, da er schon immer sagte, das ich ihn nur in einem Sarg verlassen könnte) Ich bin froh, das wir es geschafft haben und frei sind, ohne Angst leben können und meine Kinder wollen auch keinen Kontakt zu ihm, denn er hat sie auch Scheisse behandelt und ihnen gedroht sie umzubringen. So weit so gut, ich habe eine Härtefallscheidung beantragt und einen Strafantrag wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Nötigung und Bedrohung gestellt. Wir leben heute in einer Stadt, bei der wir eine Auskunftssperre haben, damit er uns nicht finden kann.
Jetzt hat er einen Anwalt, der mich hinzustellen versucht, als sei ich aufgrund meines Missbrauchs nicht ganz dicht. So schrieb er z.B. in einem Schreiben: "Offenkundig projiziert Ihre Mandantin ihre Kindheit auf unseren Mandanten, ohne das dieser ihr Anlaß dazu gegeben hat." Er nennt mich "psychisch krank" und reitet in jedem seiner Schreiben auf meiner Kindheit herum.... Ich fühle mich erneut zum Opfer gemacht und habe das Gefühl, als müsse ich mich für meinen Miss****ch entschuldigen.... Mittlerweile habe ich eine Bescheinigung meines Therapeuten eingeholt, aus der hervorgeht, das ich weder irgendetwas projiziere, noch das ich ein psychischer Krüppel bin...! Für die Gewalt in meiner Ehe gab es unzählige Zeugen, denn mein noch Mann hat auch vor anderen zugeschlagen, mich mit einem Schwert bedroht u.s.w. !
Ich bin so unsagbar wütend, denn obendrein schickt mein noch Mann meinem 16 jährigen Sohn SMS (er hat die alte Handynummer) in denen er mich als "krank im Kopf" bezeichnet und meinen Sohn auffordert mich mal nach meinem "Kanackenvater" (mein Stiefvater ist Spanier) zu fragen....
Am liebsten würde ich eine Beschwerde an die Anwaltskammer schreiben, weiß aber nicht, ob das viel Sinn hätte ? Ich halte es für eine riesen Schweinerei, das man mir meine Kindheit in diesem Scheidungsverfahren vorwerfen darf, als hätte ich sie mir aussuchen können...! Der Anwalt schreibt das auch nicht so, als wäre es möglich das ich psychisch krank sei und irgendetwas projiziere, nein, er stellt es hin wie einen Fakt !!! Das ist es, was mich so aufbringt ! Ich denke, ein solches Verhalten und so eine Vorgehensweise geht uns alle an, denn jeder Betroffenen kann es passieren, oder ? Tu ich gerade überreagieren ? Ich wäre wirklich dankbar für andere Meinungen und würde mich über Eure Meinung in Form einer Mail sehr freuen ! - Danke im voraus !!!
Liebe Grüße, Tina |