Sorry, ohne Javascript steht nicht der volle Funktionsumfang zur Verfügung!
e.V.

Gästebuch


Dieses Gästebuch ist moderiert.
Beiträge erscheinen also nicht sofort, sondern erst nach Freischaltung durch uns.
Wenn Ihr Fragen zum Gästebuch habt, wendet Euch bitte an Gaestebuchschotterblume.de

Hier darf jeder schreiben, sofern er höflich bleibt, keine Drohungen und
Beleidigungen ausspricht oder das Gästebuch als private Plattform benutzt.

Wir freuen uns über Deinen Eintrag in unser Gästebuch
Dein Name
Deine E-Mail Adresse
Dein Text für unser Gästebuch


unbekannt
(Julia.Gschwentnerhotmail.com)
2008-11-16 18:26
3912


Ich finde es schlimm was viele Eltern den Kindern antun egal mit welcher Gewalt!!


Es ist eine sehr schwere Last was man Kindern auf die Schultern legt,wenn es einem sehr jungen Mädchen oder Jungen erwischt regestriert man erst später was los ist und was da vor sich gegangen ist!!!


Ich weiß wie es mir ging ich wurde vergewaltigt und bin dann erst als ich älter wurde regestrierte ich was eigentlich los ist und dann riss es mich hinunter aber ich ging zu einer Therapeutin darum möchte ich allen sagen:


MAN KANN ES SCHAFFEN DASS ALLES ZU VERARBEITEN MAN SOLLTE NUR VERSUCHEN AUCH WENN ES SCHWER IST AN SICH ZU GLAUBEN UND NICHT ZU MEINEN MAN IST SELBST AN ALLEM SCHULD SO IST ES NICHT!!!!



Liebe Grüße an alle



unbekannt

Jamila
2008-11-14 21:07
3911
Ich habe im Juli dieses Jahres beim Versorgungsamt in Köln einen OEG-Antrag eingereicht. Wenn ich im Nachhinein das ganze Geschehen überblicke, was sich daraus entwickelt hat, wünschte ich mir, dass ich diesen Antrag NIE gestellt hätte. Nicht nur, dass man als Opfer in der Beweispflicht ist, alles nachzuweisen, was irgendwie möglich ist, es besteht beim Versorgungsamt Köln kaum Aussicht darauf, dass ein "Altfall" (in meinem Fall sex. Missbrauch und Misshandlung über einen Zeitraum von 10 Jahren in der Kindheit und Vergewaltigung als erwachsene Frau ohne Strafanzeige, da zu dem Zeitpunkt es noch keinen § gab gegen Vergewaltigung in der Ehe)zugunsten des Opfers entschieden wird. Zudem hat das Versorgungsamt Köln in meinem Fall Datenmissbrauch betrieben, indem es diverse persönliche Dinge den Rechtsanwälten der Gegenseite mitteilte um handwerkliche Fehler zu vertuschen, die der Sachbearbeiter begangen hatte, als er meinen Bruder zwecks Zeugenaussage anschrieb. Ich habe ab einen gewissen Zeitpunkt selber eine Rechtsanwältin einschalten müssen.

Die psychische Belastung, die solch ein OEG-Antrag mit sich bringt ist auch bei mir nicht ausgeblieben und ich leide seit einiger Zeit wieder erheblich unter Panikattacken und auch längeren Angstzuständen, Depression, auch wieder mit Klinikaufenthalt. Ich kann nur jedem, der vorhat, einen solchen Antrag zu stellen, sich gut zu überlegen, was er/sie da tut und ob man in der Folge den Belastungen gewachsen ist. Es mag zwar etwas komisch klingen, aber als Opfer hat man hier was die Justiz betrifft ungefähr so viele Rechte wie Frauen im Iran - Nämlich keine!

Möglich, dass andere Versorgungsämter andere Arbeitsweisen haben. In meinem Fall sind von Köln jedoch etliche Fehler begangen worden, mir auch Vorhaltungen gemacht worden, gar dezent ein eventuelles "False Memory Syndrom" unterstellt worden ... ich mag an all das gar nicht mehr denken.

Aber heute wünschte ich mir, ich hätte diesen Antrag NIE gestellt. Ich fühle mich ein weiteres Mal missbraucht.

an Elke
( von Dagmar.Minorschotterblume.de)
2008-11-11 17:04
3910
Hallo Elke,

wenn wir hier vereinzelte antrophosophische Kliniken empfehlen,dann empfehlen wir die antrophosophische Medizin und die ganzheitliche Behandlung des Menschen, die nicht nur das losgelöste Symptom sieht und es mit Medikamenten unterdrückt.
Das aber soll auf keinen Fall die Schlussfolgerung dafür sein,dass wir gleichzeitig die gesamte Antrophosophie und speziell, alles, was Rudolf Steiner so dogmatisch behauptet hat,gut heißen.

Ich kann ja auch das ein oder andere schulmedizinische Verfahren postiv bewerten, nicht aber die gesamte Schulmedzin.
Auch mich empören so einige von Steiners Aussagen ganz gewaltig,das dürfen Sie mir glauben !!!

Die Kliniken, die wir empfehlen, wurden uns von Betroffenen benannt, die sich dort, oft im Gegensatz zu manch psychosomatischer oder gar angeblich spezieller Traumaklinik, ganz besonders gut behandelt fühlten – nicht als Psycho, nicht als Borderliner, nicht als Nummer,
sondern als Mensch in seiner Ganzheit.
Nirgendwo dort wurde über die Taten gesprochen noch viel weniger wurde Krankheit als Schicksal und durch Verfehlungen in diesem oder einem früheren Leben benannt.Eine solche Klinik würde hier nicht stehen oder sofort aus der Liste gelöscht werden, wenn wir davon erfahren. Mein Wort drauf!

Dagmar Minor-Püllen
Fachberater-Team

elke
(elkesteigerung.de)
2008-11-10 17:39
3909
Hallo,
ich finde eure Infos sehr tröstlich. Doch eines verstehe ich absolut nicht. Warum empfehlt ihr antroposophische Kliniken?
Habt ihr euch schon Mal die Mühe gemacht deren Philosophie zu verstehen?
Antroposophen vertreten ja bekannterweise die Meinung, dass das "Unrecht" das einem geschieht, die Folge z.B. eines früheren Lebens ist. Oft die Strafe für mieses Verhalten damals.
Sie sagen u.a. dass man sich das heutige Schicksal ausgesucht hat (auch vergewaltigungen). Für diese Meinung habe ich Null Toleranz. Ich bin mir sicher, dass diese Antroposophen jedem Opfer einer Gewalttat sehr, sehr schaden.
Beste Grüße Elke

Antoine
(earth2008gmx.at)
2008-11-03 16:40
3908
@Angel

du hast mein tiefstes Mifgefühl. Ich hoffe ,dass du eines Tages diese seelischen schlimmen Wunden einigermaßen überwindest.

Ich bin ein Opfer meiner Stiefmutter.Es kam nie zum direkten Mißbrauch, Es war immer auf der Kippe.Sie reizte mich mit Nacktheit und intimen abgreifen.Es wurde als ich fünfzehn Jahre war immer schlimmer.
Meinen Vater zuliebe wiederstand ich. Es war die Hölle für mich als fünfzehnjährigen Jungen.Es passierte schon vorher viel. Immer wieder kam sie zu mir ins Bett, betaste mich und sagte, das ist voll natürlich.
Da war ich dreizehn Jahre alt.Ich bin mit einem blauen auge davongekommen, obwohl ich schon von ihren Wünschen träumte.
mit siebzehn wollte ich mich umbringen. Es ging gottseidank schief. Habe jetzt eine tolle liebe Familie.
Es ist mittlerweile schon 40 Jahre her und natürlich habe ich es lange Zeit verdrängt. Vor kurzem ist sie gestorben und da kam in mir wieder alles hoch.

Liebe Angel,ich wünsche dir und allen hier, denen es schlimm ergangen ist, viel Licht und Sonnenschein und Menschen um euch, die euch lieben. Ihr seid so wertvoll und wurdet so sehr gekränkt.

Inge B.
(inge.bonfertgmail.com)
2008-11-01 15:52
3907
Großartige Arbeiten zu einem gruseligen Thema. Ich bin begeistert über die Liebe zum Detail und die vielen angesprochenen Aspekte dieses heiklen Themas. Danke!

Peter Elz
(elz-petert-online.de)
2008-10-30 22:41
3906
Habe mit grossem Interesse den Bericht über "Gerwalt in der Partnerschaft" gelesen.Ich bin erstaunt, es ist das erste mal in meinem Leben das ich öffentlich darüber lesen kann das auch Frauen ihre Männer schlagen.Obwohl es gab da mal eine serie in der Bild, die allseitz belächelt wurde.Auch der Staat tut dies,als ich bei meiner Scheidung als krankhaft Eifersüchtig hingestellt wurde, habe ich das erste mal den Mund aufgemacht und berichtet das meine Frau mich schlägt und nicht umgekehrt.Schallendes Gelächter der Richterin und allen anderen waren der Lohn.Mit dem ergebnis das mich meine exfrau bis in den Selbstmord trieb, der Leider nicht geklappt hat. Im gegenteil ich hätte fast andere Menschen verletzt.Ich bin froh das hier aufklärung betrieben wird und eventuell anderen denen es genauso geht wie mir geholfen werden kann.

Mfg Peter

Burkhardt
(burkhardt-melzt-online.de)
2008-10-26 07:17
3905
Wir sind eine Selbsthilfegruppe aus Greifswald und würden uns sehr über einen Gegenbesuch und einen lieben Eintrag in unser Gästebuch freuen. Mit freundlichem Gruß Burkhardt

http://selbsthilfe-freundeskreis.npage.de/

Gewalt in den Kliniken
(infopraxis-minor.de)
2008-10-26 01:41
3904
Liebe Schreiberin,

falls Sie meine sehr ausführliche Antwort schon gelesen hatten, so wurde die leider inmitten einiger unleserlicher Beiträge aus Versehen gelöscht und ich versuche mein Geschriebenes nochmals etwas kürzer neu zu verfassen.

Es macht mich total wütend, wenn ich –leider immer noch viel zu oft - von diesen übergriffigen Gewaltanwendungen und Entmündigungen in psychiatrischen Kliniken erfahre und von den „Rechtfertigungen“ für diese oft unmenschlichen Behandlungen und Retraumatisierungen.

Ich kenne einige mutige Patienten, die das zur Anzeige gebracht haben (mit mehr oder weniger großem Erfolg.)

Ganz unabhängig von solchen tief zu verabscheuenden Vorkommnissen in den Kliniken-
es ist wirklich nicht immer einfach,zu unterscheiden, wann eine Reaktion eine der Hier und Jetzt-Situation angemessene ist und wann eine Über-Reaktion , die in keiner Relation steht zu der lediglich auslösenden (Trigger)-Situation.
(Nicht einfach für das Umfeld aber auch nicht für den Betreffenden selbst.)Therapeuten allerdings sollten das richtig erkennen können....

Es ist natürlich schrecklich, wenn einem Überlebenden bei jeder gerechtfertigten Wut, jedem lautstarken Protest und jeder gesunden Grenzsetzung ein (zudem oft auch noch falscher) Diagnosestempel auf dem Mund gedrückt und dann die Übertragungskiste übergestülpt wird.
Und es ist genauso schrecklich für unfreiwillige Übertragungspersonen stellvertretend bekämpft oder gar vernichtet zu werden.
Hier kann nun wirklich nicht einfach alles in die selbe Schublade gesteckt werden , das sehe ich auch so.

Herzlichen Gruß
Dagmar Minor-Püllen

Missbrauch in der Therapie
2008-10-26 01:29
3903
Hallo Eric,

Danke für die Antwort - ich denke, leider reden wir an einander vorbei.

Es geht mir drum, dass es weh tut, wenn jedes "zur Wehr setzen" vom Täter selber oder anderen als "Übertragung" abgetan und daher unberechtigt abgetan wird.

z.B. um es zu verdeutlichen: ein Opfer vom Kindesmissbrauch wird später als Erwachsene überfallen und ausgebraubt. Und dann darf man als "Überlebende" vom Kindessmissbrauch den aktuellen Überfall nicht als schlimm oder schmerzend empfinden, weil das angeblich alles nur Übertragung vom Kindesmissbrauch ist.

In meinem Fall: wenn ich in der Psychiatrie eingesperrt und geschlagen werde (ohne dass ich selbst selbstverletzend oder fremdgefährdend war - nicht mal gegen die handgreiflich gewordenen Pfleger), ich mich dann bei der Klinik beschwere, und die Klinik stellt sich wegen der Beschwerde als Opfer von Wut-Übertragung dar, das finde ich nicht richtig.

Gerade in der Psychiatrie "lernt" man ja, zu allem "Ja" zu sagen, weil jede Gegenwehr als "Krankheitsymptom" gewertet wird. Und gerade das hindert die Heilung.

Ich rede hier nicht von Gewalt durch Übertragung, was z.T. auch ohne körperliche Gewalt geschehen kann (z.B. in Form von falscher Anzeige wegen Missbrauch im Rahmen des Sorgerechtskrieges im Scheidungsverfahren).

Sondern nur, dass es auch im Hier und Jetzt berechtigte Wut und Schmerz geben kann.



morgenstern, j

Warning: Undefined array key 1 in /home/www/db/gaestebuch.php on line 149

Warning: Undefined array key 1 in /home/www/db/gaestebuch.php on line 149
(beyer.rup)
2008-10-22 21:48
3902
Gegen die höchste und schwerste Form der Gewalt kann sich kaum einer wehren, es sei denn, Du bringst den Lamas, Gurus, Göttern ...Opfer. Tierisch, wenn man selbst zu diesen Opfern gehört. Danke, Manfred................

Eric
(webmasterschotterblume.de)
2008-10-22 01:24
3901
@Missbrauch in der Therapie

Hallo,

nicht alle Artikel auf unserer Homepage sind übrigens von Dagmar Minor-Püllen. Deswegen antworte ich mal.

Es ist nicht unsere Absicht Menschen dazu aufzufordern, sie sollten sich nicht gegen Gewalt zur Wehr setzen, ganz im Gegenteil.

Dabei ist es jedoch wichtig, die Grenze zwischen zur Wehr setzen und Gegenangriff genau zu erkennen und nicht zu überschreiten, auch wenn diese nicht immer leicht zu erkennen ist.

Sich zur Wehr zu setzen und eigene Grenzen zu setzen ist ein Vorgang, bei dem nicht unbedingt eigene Emotionen im Spiel sein müssen.
Kommt dabei jedoch Wut auf, dann ist meiner Ansicht nach diese Wut praktisch immer Übertragung.
Gerade diese Wut jedoch macht es sehr schwer, die Grenze zwischen Angriff und Verteidigung wahrzunehmen.

Wir möchten auf keinen Fall Gewalt bagatellisieren. Auch wenn sie durch Übertragung verursacht ist, bleibt sie doch Gewalt und ist genauso schlimm wie jede Art von Gewalt.
Die Übertragung kann nur Erklärung sein, als Wertung ist sie nicht gedacht.

Deswegen halte ich es auch nicht für richtig, einen Zusammenhang zwischen sich zur Wehr setzen und Gewalt herzustellen, denn eines hat mit dem anderen nichts zu tun.
Wehren kann man sich auch ohne Gewalt.
Oder vielleicht sollte ich lieber schreiben NUR ohne Gewalt?

Mit freundlichen Grüssen

Eric

Angel
(Ruth.framme1ewetel.net)
2008-10-17 23:12
3900
Mein Vater ist gestorben.Das war mein Täter.Es hört trotz dem nicht auf...
Ich habe den Artikel per Zufall auf einmal auf meinen Schirm"Erwachsen gewordene Opfer" das stimmt alles ist war, alles...
auch das es schwer ist Hilfe zubekommen.Umbringen will ich mich nicht,aber es ist oft schwer damit zu leben. Ich wußte nicht das es sovielen so geht wie mir. Ich finde es gut das es solche Vereine gibt.
Das es auch noch anderen Erwachsene gibt die Angst haben das ihnen nicht geglaubt wird. Mir hat meine Mutter und meine Brüder auch nicht geglaubt, geschweige den die Gesellschaft... nur meine Schwester als ich erfuhr das sie selbe auch von unserm Vater..
Aber wir reden nicht drüber..

Missbrauch in der Therapie
2008-10-17 23:07
3899
@Frau Dagmar Minor

Ich habe soeben Ihr Artikel "Missbrauch mit Missbrauch" gelesen. Also habe ich meinen Beitrag nicht als Kritik an Ihr Artikel gemeint.

Es stimmt schon, dass Menschen auch "Stellvertreterkämpfe" führen. Es stimmt auch, dass es Übertragungen gibt.

Dennoch möchte ich Ihnen sagen, dass es auch viele Menschen gibt, die genau dieses als Argument gebrauchen, um ihre Gesprächspartner "mundtot" zu machen und zu manipulieren. Früher habe ich das sehr oft erfahren, jetzt in letzter Zeit war es nicht mehr, aber in der Psychiatrie war das dann wieder da.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass wenn man einmal schlimme Gewalt erfahren hat und davon Traumatisierung getragen hat, man aktuell und gegenwärtig gegen nichts mehr wehren darf.

Weil: wenn man sich wehrt, oder wenn man sich beschwert, dies dann gleich als "Krankheitssymptom" (Übertragung, Stellvertreterkampf) gewertet wird.

Wenn ich gegenwärtig und aktuell heute Gewalt erfahre, dann möchte ich das nicht einfach stillschweigend schlucken und für mich behalten, aus Angst, man würde mein "Nein sagen" als "stellvertretender Machtkampf" umdeuten.

Vor allem finde ich es nicht gut, wenn man aktuelle Gewalt mit dem Argument, das sei nur "Übertragungen", bagatellisiert.

Sicher muss ich nun mit der Gewalterfahrung in der Klinik irgendwie selber zurecht kommen. Aber ich denke, es ist auch nicht verkehrt, der Klinik zu sagen, dass es so nicht geht (gerade weil die Klinik sagt, dass alle anderen Patienten das gar nicht so schlimm finden).


Sonnenschein11
(vrudolfkabelmail.de)
2008-10-17 22:51
3898
Das Leben ist schwer....alles mißt sich an dem erfahrenen und man versucht irgendwie klar zu kommen,seinen Weg zu finden und merkt, ddaß man immer wieder an Grenzen stößt aufgrund des erlebten :-((
← Seite zurück Seite vor →

© Schotterblume e.V.