Hi Schotterblume,
ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich weiß nur das ich langsam das alles verarbeiten muss, wenn ich mein Leben halbwegs in den Griff bekommen möchte. Es hat damals mit 4 jahren angefangen, 5 jahre lang ! Mit 9 Jahren habe ich es endlich geschafft von dieser Familie weg zu kommen, aber meine Mutter mich anzuvertrauen konnte ich nicht. Ich dachte, wieso merkt sie nicht das was nicht mit mir stimmt, das frage ich mich noch heute. Es war so klar, ich war eine unmögliche Schülerin und ich war so frech und ich sozusagen nach Hilfe geschrien, aber sie hat es einfach nicht gesehn, oder sie wollte es nicht. Ich habe es dann angefangen zu verdrängt, die ganzen Jahre. Es kam immer wieder, das ich daran erinnert wurde, da er noch frei rumläuft. Aber ich will das nicht mehr, ich kann das nicht mehr. Ich kann vielleicht nicht mehr viel gegen ihn unternehmen, aber ich kann was für mich tun bzw. ich muss was für mich tun. Ich meine ich bin jetzt 22 Jahre und ich kann so nicht mehr weiter machen, habe keine Kraft mehr. Alle um mich herum leben ihr Leben ! Ich will das auch. Wenn man es so sieht geht es mir nicht schlecht, ich mach gerade mein 3 Ausbildungsjahr, hab ne eigene Wohnung, habe meine Freunde, also eigentlich sollte ich ja zufrieden sein. Bin aber nicht, ich bin immer allein. Ich habe niemanden der mich versteht, ich kann mit niemanden richtig reden, ich versuche es zwar immer wieder mal, aber ich habe das Gefühl das mich keiner versteht. Ich kann niemanden vertrauen, ich werde immer fallen gelassen, so fühle ich mich.
Ich hab auf der Seite, mir die Signale angeschaut und ich mache treffen auf mich zu. Das mit der Fantasiewelt, ich denke mir schon seit Jahren, das kann nicht normal sein und wenn ich so zurückdenke, mache ich es seid dem das damals passiert ist, wenn mir was passiert, dann verschönere ich es in meinem Kopf und vergesse was wirklich passiert ist. Manchmal denke ich, ich bleibe in dieser Fantasiewelt hängen.
Lg shorna |