Sorry, ohne Javascript steht nicht der volle Funktionsumfang zur Verfügung!

Es ist zu schaffen

Wir möchten an dieser Stelle Eure Berichte über Fortschritte bei der Heilung veröffentlichen, um anderen Mut zu machen und zu zeigen, daß Heilung möglich ist.
Auch wenn es im Einzelfall nur kleine Schritte sein sollten, so sind es doch wichtige Schritte und wir bitten Euch, sie uns zu schicken.

Bitte gebt hier Eure Berichte ein. Diese werden dann innerhalb weniger Tage von uns freigeschaltet.
Falls dies einmal nicht klappen sollte, wendet Euch bitte an Webmaster Eric.
Habt bitte Verständnis dafür, daß wir an dieser Stelle nur Berichte veröffentlichen, die zum Thema "Es ist zu schaffen" passen.



Titel
Zur Person (nicht notwendig, nur wenn Ihr wollt!)
Name
E-Mail
Website
Text

zurück im leben16.01.2015 21:13
Name Martina Müller
E-Mail 19tinschen6487gmail.com
Hallo ihr lieben,
Heut ist jubeltag
Seit einem Jahr darf ich wieder Mensch und vor allem wieder Frau sein
5 Jahre wurde mein leben nur von Angst und Demütigungen
Und Gewalt bestimmt.
Aber da war auf einmal dieser Punkt
Und diese kraft als er dann mal wieder aus gerastet ist
Hab ich ganz ruhig zu ihm gesagt ich mochte nicht mehr so behandelt
Werden du wirst mein leben verlassen.
Ich weiss nicht was ihn diesem Moment passiert ist ich versteht es heut noch
Nicht er fragte mich ob er noch im Wohnzimmer schlafen dürfte bis er eine
Wohnung hätte es kam kein böses Wort bis zu seinem Auszug
Als er raus war fing ich an mir ein Nest zu bauen in dem ich mich
Geborgen füllte. ich versteckte mich nicht mehr .Für mich war es am Anfang
Super schwer nicht durch die bude zu rennen ob auch alles sauber war
Also war auch mal Chaos in der Hütte aber es tat verdammt gut.
Ich fing mit meditieren an, habe meine Arbeitskolleginen zum Kaffee
eingeladen am Anfang dachte ich noch wenn er wüsste das jemand
bei mir zuhause ware.Dann fing ich an zu schreiben das hat mir wahnsinnig
gut getan.Ich geniesse jeden Tag auch wenn es mal nicht so gut läuft.
Inzwischen habe ich wieder 10 kilo abgenommen .
Werde in kürze eine traumatherapie anfangen
Und was soll ich euch sagen ich mach sogar den Führerschein
Ich wünsche euch von Herzen ganz viel kraft und Stärke
Tina

es giebt immer auch gute zeiten!03.01.2015 23:24
Name Judith Hanel
E-Mail JHanel58gmx.de
ich habe sechs jahre therapie gemacht und habe letztes jahr eine reha beantragt,das wird wohl noch dauern.ich mache einige gute übungen,in den bauch atmen,also eine art maditaion.kleine übungen aus dem qigong,auch möchte ich laufen gehen,aber mein innerer schweinehund ist im moment noch zu stark.ich habe sehr,sehr gute phasen,aber ich nehme wieder ein antidepressivum.gut das ist ;noch;eine krücke.
und ganzzzz wichtig immer gut für sich selber sorgen und nichts tun,was ihr nicht wollt!!!!!!!

Es ist ein langer Weg, aber er ist zu schaffen!29.07.2013 17:31
Name Andrea
Hallo Ihr Lieben,
durch einen Schlüsselreiz wurde ich zurückkatapultiert in meine Kindheit, alles, was vom Gehirn \"auf Eis\" gelegt wurde, war mit einer Wucht da.(ich war 47) Die Bilder ließen sich nicht verdrängen, es war ein Fremdmissbrauch(über einen langen Zeitraum) durch einen Nachbar,(Schuster des Ortes), ich hatte es zu Hause erzählt, ich wollte Hilfe und bekam sie nicht, ich wurde zum Schweigen gezwungen. Es dauerte lange bis ich Hilfe bekam. Ich arbeite heute mit meiner Therapeutin (Traumaspezialistin) an diesem Kindheitstrauma. Aus unendlicher Trauer und S C H A M wurden Wut und Zorn, ich kann niemanden mehr anklagen dafür, alle sind tot. Mittlerweile (durch die Traumaarbeit) kann ich sagen, ich kann das Geschehene besser annehmen, annehmen als ein Stück meines Lebens, das zu mir gehört, es wird niemals weg sein, aber ich kann jetzt anders damit umgehen. Ich habe gelernt, dass ich als Mensch, als Frau etwas wert bin. Ich habe gelernt, mich selbst anzunehmen und ich lerne noch immer, mich selbst zu lieben, ich schäme mich nicht mehr, ich trage keine Schuld daran, versagt haben alle Bezugspersonen, nicht ich! Wichtig sind Menschen, mit denen man reden kann, die zuhören und einen auffangen können, sei es auch nur durch das bloße Dasein. Ich hatte und habe meine Familie (meinen Mann und meine Kinder) Wenn Ihr niemanden habt, dann gibt es hier auf der Website den Chat oder die anderen Hilfsangebote. Traut Euch einfach! Ihr müsst Euch für gar nichts schämen!!! Viele viele dunkle Tage und Wochen liegen hinter mir, aber es gibt Licht und es gibt auch Freude zu leben. Es ist ein langer Weg, es ist auch ein Kampf mit sich selbst, ich habe nie zugelassen, dass ich mir selbst leid getan habe. Ich habe mir immer wieder gesagt: \"Steh wieder auf, lass nicht zu, dass dieser Missbrauch dein Leben bestimmt!\" Es ist zu schaffen, aber nicht allein, sondern nur mit Hilfe von aussen. Verliert nicht den Mut für Euch selbst zu kämpfen, denn Ihr seid es w e r t !!!

Sich fühlen hilft05.07.2013 12:41
Name Michael Hochweis
E-Mail michaelhochweisfreenet.de
An alle die sich durch die Dunkelheit nicht mehr fühlen und finden,
ich habe ein sogenanntes Hospitalismussyndrom, da meine Mutter mit mir und meinem nicht ganz ein Jahr zuvor gebohrenen Bruder völlig überfordert war. Sie war bei meiner Geburt 19 Jahre, selber Depressiv mit einer Borderlinertendenz und fühlte sich von allen alleine gelassen. Durch das Syndrom und die nachfolgende Angst und durch Machtspiele bis zur eigenen geistigen Existenzlosigkeit hatte ich schwere Probleme mich zu finden zu defenieren oder auch körperlich zu bestimmen wo ich anfange oder aufhöre. Andere konnte ich schnell erkennen und ihr Wesen bis zur Besinnungslosigkeit analysieren und für mich nicht einmal einen Tagesplan erstellen.
Trotz meiner großen sozialen Ängsten hatte ich einen eher ungewöhnlichen Lebensweg, so bin ich mit 16, in einer Phase wo ich am ganzen Körper Hautausschlag bekommen hatte wenn ich unter Menschen musste von zu Hause weg um als kleiner Straßenhippie die Welt zu retten. War sehr romantisch verklärt und habe bis dahin nur in Traumwelten gelebt.
Was mir wirklich geholfen hat mich zu bestimmen, vorallem Körperlich, war die Natur. Ich habe längere Zeit auf einem Bauwagenplatz gewohnt und das war genial. Den Lauf der Natur im, wahrsten Sinne des Wortes, hautnah mitzuerleben, bei Sturm und Regen über die Felder gehen, bei minus zehn Grad aufs Kompostklo zu gehen um dann in den mit Holzofen beheizten Bauwagen zu gehen und Bilder zu genießen welche die Natur einem in ihrem Wechsel bietet hat sehr viel bewirkt.
Sorry ich neige dazu halbe Romane zu schreiben, wass ich vorallem sagen will ist, geht auch raus! Schnappt euch ein, zwei gute Freunde welchen ihr vertraut, die Ruhe auf euch ausüben und geht zum Beispiel zelten. Bei Wind und Wetter, genießt den Regen wenn er euere Sinne aktiviert oder den Wind wenn er alles zum tanzen bringt. Wenn es dort mal ungemütlich wird oder etwas nicht so klappt wie es sollte, bewahrt euere Ruhe, Wenn ihr nach dem Abenteuer wieder zu Hause seid, im warmen wird sich das so sichere und kuschlige Nest langsam rauher anfühlen und man will so hoffe ich mehr davon, auch wenn nur im Kleinen, aber darauf kommt es den meisten von uns vermutlich eh an.
Und man darf in der Natur auch ruhig mal melancholisch sein wenn man dann trotzdem aufsteht und sich etwas chreativer etwas zu m Abendessen machen muß.
Liebe Grüße Michael

Chat22.11.2012 21:01
der Chat ist toll zum Austausch, bin gerade drin
← Seite zurück Seite vor →

zum Seitenanfang

© Schotterblume e.V.