| dem größten mädchen der welt Meine Katze schläft, alles ist friedlich. Draußen regnet es die Welt in Fetzen, Du bist nicht hier, ich wollte zum Briefkasten gehen. Vielleicht, wenn der Schwindel nachläßt, wenn mein Puls nicht mehr so rast. Wovon eigentlich? Wenn mein Rücken aufhört, die Schwere von Schlägen zu fühlen die in einem anderen Leben ihn fast zerbrochen hätten. Wenn das Neuroleptikum wirkt, der klebrige Klumpen Angst im Hals verschwunden ist, die Hände zu zittern aufgehört haben, die Knie etwas fester sind, ich wieder klarer sehen kann und nicht mehr das Gefühl habe, das Hirn würde platzen weil es den Druck der Gedanken nicht aushält. Vielleicht werde ich dann morgen, heute noch nicht, aber morgen vielleicht, die Wohnung verlassen können um meinen Arzt aufzusuchen und mir ein anderes, bessres Beruhigungsmittel verschreiben zu lassen, damit ich Dir / mir gegenübertreten kann, oder Deine Abwesenheit / meine Anwesenheit nicht wieder in Form von roten Perlen auf meinen Schultern kondensiert. Feuerzeuge sind nicht dafür geschaffen worden, um mit ihnen meine weiche Hülle in weißes Perlmut zu transformieren. Totes Gewebe ist kein Schutzschild. Manchmal existiert diese Wahrheit nicht. Und ich wäre auch lieber eine Lüge. |