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Es ist zu schaffen

Wir möchten an dieser Stelle Eure Berichte über Fortschritte bei der Heilung veröffentlichen, um anderen Mut zu machen und zu zeigen, daß Heilung möglich ist.
Auch wenn es im Einzelfall nur kleine Schritte sein sollten, so sind es doch wichtige Schritte und wir bitten Euch, sie uns zu schicken.

Bitte gebt hier Eure Berichte ein. Diese werden dann innerhalb weniger Tage von uns freigeschaltet.
Falls dies einmal nicht klappen sollte, wendet Euch bitte an Webmaster Eric.
Habt bitte Verständnis dafür, daß wir an dieser Stelle nur Berichte veröffentlichen, die zum Thema "Es ist zu schaffen" passen.



Titel
Zur Person (nicht notwendig, nur wenn Ihr wollt!)
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Kleine Schritte übersieht man schnell01.05.2006 11:39
Name Gina64
E-Mail Gina64-2006web.de
Hallo! Seit 5Jahren stecke ich voll im Heilungsprozess.Während der Thera wurde mir so oft gesagt,das ich auch die kleinen Schritte sehen muss,das ich es irgendwann nicht mehr hören konnte.Teilweise hat es mich sogar wütend gemacht.Als ich die Wut dann spüren konnte war ich total überfordert,denn Wut gehörte bis dahin nicht zu mir.Heute weiß ich,das Wut für mich wichtig ist.Aus meiner Wut kann ich heute Kraft schöpfen.Kraft die mir manchmal fehlt um meinen Alltag zu bewältigen.Ich habe in einer speziellen Thera(EMDR)gelernt
Trigger so zu verarbeiten,das sie mich nicht total herunterziehen,ich aber immernoch genug Wut spüre um sie für mich zu nutzen.Mittlerweile bin ich auch in der Lage zu sehen welche Dinge mir nicht gut tun.Ich kann zwar nicht immer darauf reagieren,aber immer öfter!Ich weiß jetzt,das mich niemand zwingen darf etwas zu tun,das ich nicht will und weiß,das ich auch "NEIN" sagen darf.Lasst euch nicht entmutigen wenn ihr die kleinen Schritte nicht sofort seht! Denkt immer daran viele kleine Schritte ergeben irgendwann einen großen Schritt!Und Schritt für Schritt wird alles anders!Oft sogar besser.Und was ich ganz wichtig finde ist,das nichts,was im ersten Moment nicht zu schaffen scheint, uns um....t.Auch wenn Du glaubst,keine Kraft mehr zu haben,denk daran sie steckt in uns!Oder wie haben wir all das was uns angetan wurde überlebt?
Also macht weiter! Denn wir sind es uns wert.
LG Gina

vertrauen01.05.2006 10:15
Name katrin
E-Mail tupacgirly15web.de
ich bin jetz 15 mit 13 kam ich aus meiner famiele raus weil ich den mut fasste meien vater anzuzeigen meine mutter allerdings glaubt mir nicht...
ich sah echt alles verloren und hatte rieige angst vor männlichen wesen...
dank ber einer großartigen mitbewohnerinn von mir die mir half nach und nach bvertrauen zu der menscheit aufzubauen lernte ich jemanden kennen der in mir die lust am lieben erweckte und mir zeigte immer einen kleinen hoffnungsschimmer zu behalten

mitlerweile geht es mir sehr gut ich wohne nun im heim wo es sehr schön ist und jeder mir helfen möchte wo er nur kann
ich möchte all denen die das lesen nd warscheinlich noch alles über sich ergehen lassen müssen mut zusprechen es ist alles zu schaffen...

schritt für schritt17.04.2006 16:09
Name petra
hallo,
im jahr 99 hatte ich meinen"Ausbruch",er war ziemlich heftig,trotzdem versuchte ich weiter in meiner welt zu leben,steckte wieder alles in meine tausend schubladen,verdrängte,und dacht es sei jetzt vorbei,da ich es jetzt wußte...
bis zu diesem zeitpunkt,bestand mein leben aus Drogen,Alkohol,Tabletten,und feste,alles war theatralisch und zu "lustig".Ich wurde älter,man wurde immer mehr angesprochen,was mit einem eigentlich los ist,da mea nie mit einem Mann gesehen wurde,nicht mal küsste,ect. ich wurde dann auf gewisse dinge direkt angesprochen,wie z.B."wurdest du mal als kind mißbraucht?"Auf solche fragen,reagierte ich sehr aggresiv,aufbrausend,stritt es ab,aus überzeugung,das dies mir nicht geschehen war!
jedoch um so älter ich wurde,kamen dei Bilder immer öfter hoch,ganz im innern spürte ich,das irgendwas mit mir nicht stimmte,alleine schon wegen der täglichen"Abspalterei",das ich damals,als ich noch Kind war,"Träumen"nannte.
Es kam täglich,wurde immer schlimmer.mit 26 lernte ich meinen ersten freund kennen,mit dem ich dann unter Alkoholeinfluß auch schlief,wir waren 7jahre zusammen,ich dachte ich sei nun "normal",doch auch in dieser Beziehung war ich lange noch nicht"normal".Nach der Trennung von ihm geriet ich an einen Psychopaten,der es aus mir rausholte,ich war kurz vor einem nervenzusammenbruch und schrie unter tränen nur noch"ja ich wurde als kind mißbraucht"...
Dies war 1999.Im jahre lernte ich die Steigerung von dem letzten Psychopaten kennen,wurde kurz darauf schwanger,wurde geschlagen,gedemütigt,auf die übelste art beleidigt,und noch vieles mehr!Im übrigen erzählte ich ihm von meiner vergangenheit,wo ich heute sehr bereu,doch ich habe es geschafft,erstens nach 3höllenjahren,von ihm wegzu kommen,hab zuvor eine therapie angefangen,und war von Anfang an ehrlich und offen,da ich jetzt hilfe wollte und bereit war!ich fing 2002 die therapie an,und machte im jahre 2004 im Sommer den schritt,nach Bad-Saulgau in die Klinik,zudem muß ich sagen,das in dieser Stadt mein 2.Missbrauch stattfand,da wir damals dort lebten.mir ging es in diesen 4wochen ziemlich schlecht auch mein gesundheitlicher zustand ließ sehr zu wünschen übrig,ich nahm bis auf 46kg ab,war nur"weg",dachte jetzt ist es vorbei,hatte sämtliche krankheitsbilder,wußte muß es jetzt"nüchtern"durchstehn,ohne jede mittelchen,dies hab ich geschafft,muß hinzufügen,das ich mit Tabletten,Alkohol,Kiffen schhon vor jahren aufgehört habe,als ich 27 j.war.auch meinen zigarrettenkonsum hab ich vor 8 jahren ab akta gelegt!Die zeit in der klinik hat mir sehr gut getan,da ich endlich sah-verstand-und wollte,ich bekam von meiner Ärztin das Buch"Trotz Allem",ich hatte es in den wochen gelesen,ich sollte es auf rat der Ärztin nicht,da man stabil sein solle wenn man dieses buch las,ich war es nicht ,tat es trotzdem,und bin froh darüber,da es mir echt schlecht ging und ich in diesem buch,noch meinen letzten strohalm fand.zuhause wieder,alltag,noch immer mit dem mann zusammen,der mir weiterhin das leben zur hölle machte nun noch mehr,sogar sagte ich seie selbst schuld an meinem Mißbrauch,hätte es womöglich gewollt....(klar,als kind mit 4jahren..)Ich wurde immer ruhiger und auf eine Art immer stärker,ich wußte,das dies bald ein ende haben wird,ich las mein buch weiter,und war in meiner welt,aber diesmal real!es war oft nicht leicht,ich war nicht von heute auf morgen geheilt,ich denke das wird man nie sein,doch man kann damit leben,sogar auch lieben,und offen darüber sprechen,ich kann das Wort"Missbrauch"sagen,meinen letzten Partnern hab ich es in ein paar kurzen Sätzen gesagt,manchmal kann ich darüber reden,oft will ich,aber manchmal gehts nicht.es tut immer noch weh,doch es wird weniger,das schämen ist weg,ich kann fast so leben,wie eine nicht-missbrauchte-frau!und das hätte ich nie für möglich gehalten.Ich bin weiter in therapie,da ich immer noch weiter arbeiten muß,denn es sind soviele und so verschiedene wunden!ich hoffe das ich was rüberbringen konnte,es zu schreiben ist schwer,dies in buchstaben rüberzu bringen,einfacher könnte ich es in worte.
liebe grüße petra

kleiner Schritt!08.04.2006 21:57
Name L.
ich kann nicht mit einer Heilungsgeschichte dienen. Mir geht es an vielen, vielen Tagen sehr schlecht. Aber ich habe etwas gelernt, in den letzten Jahren, was hierher passen würde.
Ich habe keine Vergangenheit bis ich etwa 12 war. Ich weiß nicht, was da mit mir passiert ist. Nur sehr langsam kommen Dinge wieder.
Ich bin mit 16 v**** worden - eine konkrete Erinnerung!
Innerlich bin ich damals komplett zerstört worden. Mir blieb nichts. Ich habe niemandem was erzählt. Kein Wort! Meine Selbstzerstörung begann. Ich habe nur wenige Wochen gebraucht, um tief in einer Essstörung zu stecken, habe gekotzt, wann immer das Leben mir zuviel wurde. Stand dann, nach etwa 2 Jahren, kurz vor dem totalen Zusammenbruch. Noch immer hatte niemand eine Ahnung, was los war. Niemand wollte sehen, was ich tat. Ich hatte mich an den Rand des Lebens runtergehungert - und stand dann vor der Entscheidung.
Ich habe es wirklich als ne Entscheidung damals wahrgenommen: willst du leben oder nicht? - dann musste ich aufhören zu kotzen. 2 schreckliche Monate Kampf. Dann passte es einigermaßen.
Ich hatte schreckliche Angst ohne jede Hilfe zu versagen. Habe es aber geschafft!
Ich bin seither nicht frei von Selbstverletzungen, aber ich kann wieder leben!
Ich habe erfahren dürfen, dass das Leben wertvoll ist, und es sich lohnt darum zu kämpfen! Inzwischen habe ich liebe Menschen, vor allem einen Engel, in meinem Leben, die mir hilft.
Es ist so schön heute, wie ich gedacht hätte, dass es niemals werde könnte.
Nach abgebrochener Therapie usw. war ich schon Anfang des Jahres wieder kurz vor dem Verzweifeln. Aber irgendwo in mir, ist der Lebenswillen. - und mehr möchte ich niemandem schreiben! Ich glaube daran, dass jeder diesen Willen hat! Wir haben überlebt! und wollen leben!
Ich will leben - egal wie lange ich noch leiden muss. Es wird vorbei sein, eines Tages - und schon für diesen einen Tag lohnt es sich zu kämpfen - jeden Tag

KIndesmissbrauch un Gewald in der Ehe20.03.2006 01:18
Name Micky-Petra
E-Mail Delpfinengirlaol.com
Website Zufall
Ich bin durch zufall auf eure seite gestoßen und möchte sagen dasich hochachtung habe das diese seite auf gebaut worden ist. Es muss noch viele socher seiten geben und viel mehr Menschen die so wie diese seite nicht weg schauen.
Ich weis nicht so recht was ich schreiben soll.
Das es selbshilfe gruppen gib für missbrauchte ist mir neu finde ich aber super.
Zu mir ich bin missbraucht worden von 3 11 lebensjahr und später in der Ehe dazu noch die gewalt.

Ich freue mich immer wen ich solche seiten sehe wie eure den es ist auch wichtig aufklärung zu machen auch ich habe es einiger massen geschaft normal zu leben und bin mit meiner Lebensgeschichte auf eine Seite wo ofer aus Packen.
Alle die keine ahnung haben sollten mal das buch lessen Ich bin nicht mehr eure Tochter.

Kinder müssen geschutz werden ein Kinderlachen darf man nicht zerstören.

Viele Liebe Grüsse
Micky-Petra
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