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Es ist zu schaffen

Wir möchten an dieser Stelle Eure Berichte über Fortschritte bei der Heilung veröffentlichen, um anderen Mut zu machen und zu zeigen, daß Heilung möglich ist.
Auch wenn es im Einzelfall nur kleine Schritte sein sollten, so sind es doch wichtige Schritte und wir bitten Euch, sie uns zu schicken.

Bitte gebt hier Eure Berichte ein. Diese werden dann innerhalb weniger Tage von uns freigeschaltet.
Falls dies einmal nicht klappen sollte, wendet Euch bitte an Webmaster Eric.
Habt bitte Verständnis dafür, daß wir an dieser Stelle nur Berichte veröffentlichen, die zum Thema "Es ist zu schaffen" passen.



Titel
Zur Person (nicht notwendig, nur wenn Ihr wollt!)
Name
E-Mail
Website
Text

kämpfen11.03.2006 23:02
Name steffi
E-Mail StefanieAnkelegmx.net
Website http://www.beepworld.de/members97/erfahrene_18/
mit 16 jahren wurde ich psychisch krank.ich leide an borderline und einer sozialen phobie.ich war auch eine sehr lange zeit suizidal.ich war im juli-oktober´04 in der KJPP im vorwerk in lübeck auf der station wellenreiter und habe 3 monate eine DBT-A therapie gemacht.dann bin ich in eine einrichtung für psychisch kranke jugendliche in altengamme gekommen dort lebte ich 8 1/2 monate.in der zeit war ich oft in der klinik.im oktober´05 habe ich die eirichtung gewechselt und kam nach bad malente-gremsmühlen.dort lebte ich 4 1/2 monate.im oktober´05 sollte ich wieder für 3 monate nach lübeck.habe aber nach 3 wochen therapie abgebrochen.da mir bilder und ähnliches der vergewaltigung hochkam!ich wurde dann zwei mal in neustadt zwangseingewiesen.wurde neun stunden fixiert.ich wollte immer nach hause ,meine eltern durften mich nciht holen,sie hätten sonst ärger mit dem jugendamt bekommen.ich wollte immer meine eigene wohnung bekommen,ich durfte nicht,ich sei zu unselbstständig.weil ich den eindruck hinterliess.mit recht,ich saß den ganzen tag nur im zimmer hab nicht mitgemacht,nicht gegessen.ich habe alkohol getrunken,hab mich massiv geritzt und bin abgehauen.und nur weil ich wollte das sie mich rausschmeissen.alles hat nciht geklappt.im februar wurde mit dem RTW und polizei nach eutin ins krankenhaus gebracht wegen svv.ich wurde von dem amtsarzt nach hause beurlaubt.2wochen später wurde die jugendhilfe beendet mit der begründung,sie kommen mit meinem verhalten nciht klar.ich bin der gruppe nicht zu zu muten.tja.aber ich habe es nun gescháfft.ich bekomme das was ich immer wollte.ich bekomme meine erste eigene wohnung.ich habe meinen willen durchbekommen.und ich bin davon überzeugt das ich es schaffen werde erst mnit hilfe und unterstützung und dann auch allein!
Lg steffi

Ich habe es geschafft09.03.2006 12:53
Name luna
hallo alle zusammen!

ich bin 26 jahre alt und habe es geschafft!
als ich vor 6 jahren eine therapie angefangen(sie ist seit 2 jahren vorbei)habe war mein leben nicht mehr so wie ich es wollte. es kammen immer merkwürdige bilder hoch die ich anscheinend als schutz verdrängt habe.
der therapeut der mich die ganze zeit bei dem prozess unterstützt hat war das beste was mir passieren konnte.
es war eine harte zeit und ich dachte ich kann nicht mehr und wollte auch oft abbrechen aber der weg hat sich gelohnt. bin dadurch stärker geworden und kann endlich eine normale liebesvolle beziehung führen.ich hab geschrien ,geheult und wollte oft nicht mehr aber ich habe mir immer wieder gedacht" du hast mich missbraucht aber mein leben machst du nicht kapput". Die



Endlich Hoffnung03.03.2006 20:04
E-Mail Malajaga2AOL.com
Ich bin 48 Jahre alt und so lange ich denken kann depressiv,mit ständigen psychosomatische Beschwerde.
Ich habe hunderte Stunden an Therapie hinter mich gebracht ohne wirkliche Hilfe.Ich galt hoffnungsloser Fall.Therapieressistent,Hypochondrisch,wehleidig.
Ich werde auch nicht viel über meine Lebensdramen berichten.Es sind zu viele.Mit häufigen Retraumatisierungen.Naja,so schlimm, dass selbst mein jetziger Therapeut oft den Kopf schüttelt und mich fragt wie ich das alles überlebt habe und dabei noch ein "normales",ziemlich erfolgreiches Leben führen konnte.
Ich kann gut funktionieren, aber meine Seele war ein Trümmerhaufen.
Vor etwar einem Jahr kam dann der Zusammenbruch,nichts ging mehr und ich hatte keine Hoffnung mehr.Therapie war ausgereizt,dachte ich.
Bis durch einen Zufall die Diagnose, posttraumatische Belastungsstörung
gestellt wurde.Ich war nichts von dem, was mir von Ärzten und Therapeuten untergeschoben wurde.Endlich wurde ich das Gefühl los, verrückt zu sein.Jetzt mache ich eine Therapie bei einem erfahrenen Traumatherapeuten.Der auch mit EMDR arbeitet.Was soll ich sagen - es hilft und ich habe zum ersten Mal im Leben eine Perspektive.
Niemals aufgeben!Nie den Urteilen sogenannter Fachleute glauben!
Wenn die Therapie nicht hilft ist es nicht Eure Schuld.
In diesem Sinne
Anne

Danke22.02.2006 18:17
Name Kathi
E-Mail sweethoney2604web.de
ich machte die augen zu un ddachte es ging nicht mehr! ich wolle nicht mehr leben ich konnte einfach ncihts mehr erkennen ich wollte nur noch ürgendwo hin doch wohin? ich wollte nie wieder meine augen öffnen nichts mehr sehen nichts meht hören und auch ncihts mehr fühlen! ich konnte es nicht ertragen, daachte mir warum ich ? was hab ich getan wofür ich sowas verdiente! ich sah kein licht am ende des tunnels, weil ich meine augen nihct öffnete! ich lief mein leben lang mit zuhen augen rum! ich habe nicht gesehen das jemand an meiner seite ist und zu mir häht egal was passirt! ich hatte keine antwort für meine probleme doch dei antwort war ganz nah bei mir ich häte doch nur meine augen öffnem müsse und nach langen zögern tat ich es auch un daus dem duklem tunnel wurde ein e helle lichtung! ich habe jemanden gefunden der mir herausgeholfen hat ich habs geschaft ich bin meinem retter soooo dankbar! und hiermit möchte ich jedem sagen ,dass man bitte nie mit geschlossene augen durch die welt gehen sollte, denn dann vepasst man das best! und ich bitte jeden lasst euch nicht in den tunnel werfen lasst euch nicht ausnützen denkt auch mal an euch und nich timmer an die anderen! ich möchte mich hiermit noch ein mal bei meinem retter bedanken, denn duch ihn weiß ich jetzt was liebe bedeuted und nch tso wie ich war verbittert und einsam! leute: lebt und denke nicht an morgen!!!

Erkennen macht Heilung möglich!16.02.2006 19:46
Name Christiane/Nina
E-Mail nanablueninahtp-tel.de
Es ist für mich persönlich das größte Leid überhaupt gewesen, als ich vor zwanzig Jahren erkannte daß mit mir einiges nicht stimmen kann. Es war so schwer herauszubekommen was denn genau die Ursache meiner, für Mitmenschen und auch für mich selbst, so "unnormalen" Handlungsweisen war. Mein Unverständnis gegenüber meiner Umwelt "was wollen die denn" oder "ich verstehe sie nicht". Wieso haben meine Freundinnen Glück in der Liebe und ich immer "nur" die Partner die eh keine will. Wieso mir übel wurde und ich Weinkrämpfe bekam nach dem Sex?! Wieso meine Mitmenschen "in mich hinneingetreten" haben? Sehr vieles mehr es würde jetzt zu sehr irritieren, brachte mich an den Rand des Wahnsinns. Erst körperliche Beschwerden, dann psychosomatische, jedes Symptom wurde für sich allein behandelt, für jedes gab es auch einen anderen Arzt!!!

"Es ist zu schaffen"!!! Mir hat allerdings der Zufall dabei geholfen meine psychische Erkrankung(ohne eine Selbstdiagnose)zu erkennen und Therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit jeder Sitzung wuchs mein Selbstbesußtsein ein kleines wenig (nicht gleich unmittelbar danach), doch stetig. Ich habe eine Einzeltherapie gemacht, heute ist man in vielerlei Hinsicht sehr viel weiter hat bessere Diagnoseverfahren und geschultere Fachärzte, spezialisierter als noch vor zwanzig Jahren. Ich erinnere mich daran das es damals kaum möglich war Disoziative Persönlichkeitsstörung festzustellen, da es nur wenige Therapeuten gab die darauf spezialisiert waren! So viel die Diagnose bei mir sicherlich nicht ganz koreckt aus, dennoch hat meine damalige Therapeutin genau das richtige getan! Sie hat mir Mut gemacht, sie war der erste Mensch in meinem Leben dem ich vieles anvertraut habe, weil ich mich bei ihr in sicheren "Händen" fühlte. Das Wissen über die schlimmen Gedanken die mich beherrschten, die ich noch niemals zuvor jemanden anvertraut hatte, ihr konnte ich sie anvertrauen. Das war ein ganz wichtiger Schritt Klarheit darüber zu bekommen, ob ich eine "Durchgeknallte"bin oder ob meine Gefühle und Handlungsweisen normal sind! Sie hat mir das sehr gut verdeutlicht das ich keine "Aussetzige" bin und ich gewann Mut mich anzunehmen wie ich bin,allerdings hatten meine Charaktere Einwände denn sie bekamen Todesangst), nicht wie mich andere sehen wollen.Verkürze die Version die ja nunmehr zwanzig Jahre erfolgreich (wenn auch etwas anders als in der Masse)damit; ich habe geheiratet und drei gesunde Kinder zur Welt gebracht, habe erfolgreich gearbeitet und sogar Ehrenämter übernommen (und aufgepasst nicht wieder zum workoholic zu werden). Ich habe gelernt "nein" zu sagen und mich durchzusetzen, allerdings funktioniert das auch nicht immer und überall, es reicht aber um ein menschenwürdiges Leben zu erfahren und auch am Leben teilzunehmen ohne Ängste!!!

Mitlerweile kann ich Menschen nicht nur anerkennen, ich kann sie sogar richtig gerne haben!

In diesem Sinne seit ganz herzlich gegrüßt

Christiane
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