Ich kann nur sagen, es wird nie ganz verschwinden, narben bleiben. Dennoch kann man mit Leben, das ist ganz wichtig.
Ich habe 2003 erstmalig erfahren, dass mein verdacht doch stimmte. Ich würde tatsächlich von meinem Vater missbraucht.
Der Schock war riesig, aber es war auch komisch, ich wurde wütend, weil er immer sagte, ich spinne - ich lüge- ich bin krank - ich habe ihm gegenüber sexuelle Phantasien usw... Nur... es war doch wahr...
Ein klein weing arbeitet ich daran in der Thera, sie ich gerade machte, wollte dann nichts mehr von wissen und amchte zu , machte mir vor, es wäre mir egal. Nun weiß ich es und jetzt ist endlich gut.
Dieser Irrtum sollte mir ein Bein brechen... 2005 kam der Hammer. Ich war gewzungen meinen Vater noch anzuzeigen, es kamen zu viele Wahrheiten und es zeigten sich plötzlich zu viele Opfer. Alles Kinder aus der Familie, mit meiner Geburt angefangen
Ich war am Ende !!!!! Gab mir die Schuld, alle anch mir nicht beschützt zu haben usw... Eben das typische Schuldmuster
Es begann eine Horrozeot, Bilder kamen, gedanken, Gerüche, Erinnerungen, Gefühle, alles holte mich mit so einer Macht, dass ich beinahe auf einer Krisenstation landete.
Ich wollte mich aber nicht unterkriegen lassen und begann zu kämpfen. Eine Therapeutin lehnte mich wegen meiner geschichte erst ab, dann wollte sie mich doch, aber ich hatte dann kein vertrauen mehr. Meine alte Thera lehnte mich ab, weil ich 4 Stunden vor Ende abbrach... So, nun wurde ich erst Recht bockig und begann eine wahnirre EIGENTHERAPIE
ja ehrlich, alle warnten mich...ich zog es dennoch durch
Ich kaufte Bücher, lernte Imaginationsübungen, sprach mit meinem Mann, surfte durchs Internet udn arbeitet an mir , wie ein Tier...
Mein Mann ließ mich alles an ihm üben, lernen, ausprobieren. Kurz gesagt: mein mann war mein versuchskanninchen. * Mann tat der mir oft leid* Er hielt mich wenn ich weinte, stützte mich,w ennich zusammenbrach, beschützte mich,w ennich duschte usw..
Den Horroweg will ich es ersparen... Kurz um...
1 jahr später konnte ich wieder zu meinem Mann gehen, ohne Bilder, ohen ANgst. Ja es ist eine sehr kurze Zeit, für eine Heilung, aber ich bin das jahr auch wie ein Turbocracker dadurch . Beinahe jeden tag um die 12 Stunden kümmerte ich mich um die schwarzen Schatten, wäre auch beinahe dran zerbrochen. Es ist also nicht so unbedingt zu empfehlen :)
Sicher habe ich noch oft Schmerz in mir, Wut und Trauer, aber ich habe keine Angst mehr, vor dem was war. ich habe es angenommen und das ist ok so... Nun kann es nur noch immer besser werden... Es begleiten mich jetzt noch Panikattacken und misstrauen anderen Menschen gegenüber, aber die Bilder sind mehr so dunkel und hart...
So, das wollte ich ma dazu gesagt haben und hoffe niemanden mit meiner theraarbeit verschreckt zu haben, denn es war nicht beispielhaft, das hätte ganz böse nach hinten los gehen können
Aber , ich habe durchgehalten |