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Es ist zu schaffen

Wir möchten an dieser Stelle Eure Berichte über Fortschritte bei der Heilung veröffentlichen, um anderen Mut zu machen und zu zeigen, daß Heilung möglich ist.
Auch wenn es im Einzelfall nur kleine Schritte sein sollten, so sind es doch wichtige Schritte und wir bitten Euch, sie uns zu schicken.

Bitte gebt hier Eure Berichte ein. Diese werden dann innerhalb weniger Tage von uns freigeschaltet.
Falls dies einmal nicht klappen sollte, wendet Euch bitte an Webmaster Eric.
Habt bitte Verständnis dafür, daß wir an dieser Stelle nur Berichte veröffentlichen, die zum Thema "Es ist zu schaffen" passen.



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Zur Person (nicht notwendig, nur wenn Ihr wollt!)
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Wie ich zu Allerleirauh wurde - und gesund wurde07.01.2006 15:19
Name BenjisFrauchen / Allerleirauh
E-Mail Allerleirauhkindweb.de
Hallo, heute möchte ich euch von meienr Therapie erzählen weil sie mir so gut getan hat!-Und noch tut! :-)

Vor vier Jahren habe ich eine Psychoanalyse begonnen.Ich schaute mir wirklich 11 verschiedene Therapeuten an, denn ich wollte sicher sein,daß ich die richtige habe!Und alle waren nix. Um es gleich vorraus zu schicken, die richtige Therapeutin ist das A & O der ganzen Therapie!Sonst wäre ich nie soweit gekommen.
Naja, dann war ich also bei dieser Thera und schwor, mich NIE auf die Couch zu legen, und sowieso NIE was zu sagen!
Also es begann, und die Thera sagte, sie würde mir eine Thera anbieten in der ich drei mal die Woche kommen sollte. Das gefiel mir sehr ,denn ich litt sehr unter Verlassenheitsängste. Alle anderen hatten mir allenfalls zwei mal pro Woche angeboten, diese aber wußte was zu tun war, und das spürte ich.
Also, die ersten Wochen ging ich einmal in der Woche hin. Und es war komisch, denn die Analytikerin sagte ja ncith so viel.Dann ging ich zwei mal die Woche hin,und sie sagte, wenn ich dann ab da und da drei mal die Woche komme,wechseln wir auf die Couch. Und ich dachte:Jaja, das amch ich nie!
Die drei-mal-die-Woche-zeit begann.Sie hat es super gemacht.Sie hat es geschafft mein Vertrauen zu bekommen, und ich legte ich tatsächlich hin.Aber na klar nicht immer. Ich jammerte und pienste und manchmal setzte ich mich auf den Boden, weil ich mich nciht legen wollte.Und heute nach 400 Stunden gefällt es mir super.(In der Analyse bekommt man bis zu 300 Stunden, meine hat na klar nochmal 60 und dann nochmal 60 beantragt und wir haben sie genehmigt bekommen - sie weiß eben wie man es macht)Diese viele Zeit ermögliche es mir, wirklich alles zu bearbeiten und mri auch Zeit zu lassen!Denn bis ich Vertrauen fassen kann,das dauert immer!

Deshalb erzähle ich es auch so genau. ich bin froh, daß sie mich immer wieder so liebevoll ermuntert hat!
Der Vorteil ist,daß man im liegen viel leichter zu seinen Gefühlen kommt.Und der größte Vorteil ist,daß ich mich getraue zu weinen, den sie konnte mich ja nicht direkt zu sehen. Und ich weinte viel- und es tat mir gut! ( Ich habe vorher schon eine Thera gemacht, wo ich der Thera gegenüber saß, ich weinte da nie!)
In der meisten Zeit ging es nciht direkt um den Mb, eher weniger, ich erzählte mal so hin und wieder, aber immer nur kleine Bruchstücke.ich fargte mich, ob mir das zur Heilung diente wenn ich nichts davon erzählte.Ich hatte so gut wie ncihts mehr in Erinnerung!
Sie beruhigte mich und sagte, daß sie glaube, daß alles was ich erzähle und bearbeite mit dem missbrauch zu tun hat und mich heilen wird.
Und tatsächlich ich habe nie direkt was davon erzählt und doch geht es mir heute so gut! ich wußte gar nciht, daß es mir so gut gehen kann.
Die allermeiste Zeit hab ich getrotzt, geweint, gejammert, geschwiegen - so bin ich eben. Und man könnte denken, bringt dann eine Thera was? Sie hat mich getröstet und mitgelitten.
Die Zeit des trauerns und des jammerns ist nun vorbei!
Ich bin aus meienr Höhle raus und wundere mich wie schön das Leben sein kann.
Um die Therapie zu verlängern, zahle ich nun eine Stunde in der Woche von mir privat, inzwischen habe ich auf zwei Stunden in der Woche reduziert. Meine Thera wohnt 50 km von meinem Wohnort entfernt.
Ich zahle also 200 Euro & das Spritgeld für ca 200-300 km in der Woche.
Aber ich bin glücklich! es geht mir gut. Ich kann dafür nun kein Luxusleben führen...aber ich bin frei!
das ist merh wert als ein teures Auto oder ein Urlaub. Ich hab kein handy und sonst kaum was besinderes. aber dafür hab ich nun ein Tolles "Luxusleben" das mir keiner mehr nehmen kann!
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*Liebe Grüße von Allerleirauh
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*Im folgenden erzähle ich hier meine Geschichte! TRIGGERGEFAHR!
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Wie ich zu Allerleirauh wurde....Vorsicht! Triggert! Es ist meien Geschichte!

Als viertes Kind wurd ich in eine Bauernfamilie geboren. Meine Mutter war 25 mein Vater 35 Jahre alt.
da meine Mutter mit vier Kindern, Haushalt und Beruf etwas überfordert war,( was verständlich ist )hat sie mich schon als Baby des öffteres mutterseelenalleine zu Hause gelassen, um mit meinen Geschwistern auf dem Feld arbeiten zu können.
Wer schon einmal ein Baby, ca. 1 Jahr alt oder jünger, alleine gelasen hat, weiß wie sehr es nach der Mutter weint. Nun, schreien half nichts, denn es war über 4 Stunden niemand im Haus.
Und ich lernte, schreien hilft nichts, es kommt niemand. wenn eine Kind wie ich ganz alleine gelassen wird, und niemand kommt wenn es weint, schließt es irgendwann daraus, daß es an ihm selbst liegen muß, es also so schlecht sein muß, daß selbst die Mutetr nich nach ihm sieht.
Selbstverständlich habe auch ich das abgespeichert.
naja, und weil es ja so lusig ist, hat meine Familie mir eingeredet, daß ich als Baby im Wald gefunden wurde. denn schließlich war ich dann ja sio süß verwirrt, und mit der Kleinen kannman es ja machen. sie glaubt ja noch alles!
Nun, so einsam und verlassen wie cih mich fühlte, freute ich mich natürlich, wenn sich jemand für mich interessiert.
Auch mein Bruder ( 2,5 Jahre älter als ich )war nicht so gut dran.Meine Mutter mochte ihn weniger, oft bevorzugte sie mich ihm gegenüber, und eines Tages wurde er zur ewigen Arbeit verdonnert, weil ich gepetzt habe, daß er mich geärgert hat.
So sah ich also, daß er mit 10 o. 11 Jahren anstatt zu spiele, arbeiten mußte - wegen mir!
Als ich ungefähr 10 Jahre alt war begann mein Bruder, mich zu befummeln, was ich erst mal interessant fand. ( Schließlich bin ich ja auch nur ein Mädchen )
Außerdem bemerkte ich, daß ich ihm eine freude machen konnte - ich konnte also meine Schuld etwas sühnen.( da er ja imemr arbeiten mußte)
Mit der zeit vermischte sich alles. ich woltte auch sehen wie Jungs aussehen, aber ich wollte nicht, daß er mich benutzte. Wie sollte ich wieder aus dem Schlammasel rauskommen?
Meine älterne Geschwister zogen derzeit von zu Hause aus,also war ich noch einsamer.
Doch da war mein großer Bruder. er wollte mich, er mochte mich und ich konnte ihn glücklich machen.
Was wollte ich mehr???
Leider schaffte iche s ncith meine Grenzen zu setzten. ich wollte nicht mehr von ihm befummelt werden,und ich wollte auch nicht so viel wie er.Aber ich schaffte es ncith, mich dem zu entziehen.
Es ging bis ich 17 Jahre alt war. Wohl hat mein Bruder mit der Zeit bemerkt, daß es ncith richtig ist was er mit mir macht.
Zu guter Letzt, ich war ja ein geübtes Opfer, hat mich noch der Chef von meinem Ferienjob mb.
Seit dem wollte ich absolut nichts mehr von Männern wissen.

erfolgreiche Traumatherapie, seit dem geht es mir besser31.12.2005 12:15
Name antje
E-Mail antje.kaschullafreenet.de
Hallo

in diesem Jahr machte ich kurz hintereinander 2 mal eine Traumatherapie mit insgesamt 14 Wochen aufenthalt. In der Klinik in der ich war fühlte ich mich sehr aufgehoben das erste mal das man mit mir sehr vorsichtig und liebevoll umgegangen wurde. Ich hatte totale panik davor wenn sich mir wer nährte bei Frauen war das zum Aushalten bei Männer bin ich weggelaufen. Nun kann ich mich in der Nähe von Männern aufhalten es sind für mich nicht mehr alle so bedrohlich wie noch vor 6 Monaten. Ich machte in den Bereich verschiedene Übungen und lernte auch wieder Bananen, Gurken und Karotten und alle anderen Lebensmittel die für mich bedrohlich waren zu essen. Ja mir geht es richtig gut ich bin 4 Wochen wieder zu Hause. Ich ging noch mal in die Traumatischen Erlebnisse rein und veränderte das geschehen ich ging in der Therapie durch die Hölle aber ich kann sagen mit Erfolg. Ich kann das nicht glauben das es mir derzeit gut geht. Sicher gibt es auch noch Situationen usw. die mich zurück werfen aber ich kann damit anders umgehen. Zur Therapie sollte man auch Mutiviert rangehen und immer denken ich mache das für mich damit es mir wieder besser geht. Ich war innerlich tot und fange nun an wieder zu leben ich blühe langsam auf. Obwohl ich immer wieder von Kliniken und Rehaträger abgelehnt wurde mit der Begründung das geht auch Ambulant oder nicht jedes Trauma muss bearbeitet werden. Wie wollen die das entscheiden. Ich lies nicht locker und stellte immer wieder Anträge die dann auch durchgingen. Jeder muss selbst entscheiden ob eine Therapie nötig ist oder nicht. Ich kann nur allen sagen mir hat das sehr geholfen kämpft um eurer recht. Ich spüre mich zum ersten mal. Und das finde ich super.
Holt euch hilfe und gibt das Kämpfen nicht auf wenn es euch dadurch besser gehen kann.

liebe Grüße euch allen und ein gutes neues Jahr.

therapiefortschritt02.12.2005 19:53
Name jenny 19jahre
E-Mail jennifers86o2online.de
ich bin jetzt seit 13 jahren in therapie und habe es jetzt geschafft eine emdr therapie (traumakonfliktstherapie) zu starten und wollte euch nur einen tipp geben. emdr ist eine gute form von therapie (für mich die beste von allen die ich in den dreizehn jahren gemacht habe ) ps bin seit 10 jahren borderlinerin und habe mich jetzt 2 monate nicht mehr geritzt.



jenny 19j.

Seit vorgestern geht´s mir wieder besser!01.12.2005 20:09
Name Sophia
Hallo zusammen,

vor ein paar Tagen noch schrieb ich in das Gästebuch und mir liegt daran mitzuteilen, dass ich aus mir selbst heraus (ganz bestimmt sehr zurück zu führen auf meine Super-Therapeutin, bei der ich die letzten Jahre war) aus der Lethargie wieder heraus gekommen bin. Wie gesagt: Die schlechten Phasen sind in der Minderzahl und ich weiß jetzt auch, dass es eben Phasen sind. Ich kann anders sein! Das erfordert viel Kraft, aber im Grunde noch mehr Ruhe und Zeit für sich selbst. Als Freiberuflerin kann ich mir ´mal ein paar "Hängertage" rausnehmen. Deswegen will ich auch nicht mehr ins Angestelltenleben zurück. Diesen Druck kann ich nicht aushalten. Bzw. jetzt noch nicht. Ich muss einfach ´mal "ausbrechen" können und das arbeite ich dann in den folgenden Tagen problemlos ab. Ich finde mich zunehmend mit dem Auf-und-Ab ab - tolle Formulierung ;-) Ich muss meinen Weg gehen können. Und dafür brauche ich Platz, Menschen die das verstehen können und wollen. Alles nicht so einfach. Aber es geht!

Liebe Grüße euch allen!


Dankbarkeit!23.11.2005 16:32
Ich begann mit fast 40 (bin jetzt 48) Jahren zum erstenmal darüber zu sprechen, wie gewalttätig meine Kindheit verlaufen ist und dass ich von zwei Männern sexuell mißbraucht wurde.
Die Schwierigkeit, auch heute noch ist, dass ich mich schuldig fühle, was in meiner Kindheit abgelaufen ist.
Heute kann ich es aussprechen. Lange Jahre habe ich nicht einmal gewußt, dass es so ist.
Dass ich heute über meine Gefühle und Empfindungen nachdenken und sie analysieren kann, verdanke ich dem Schicksal.
Es lies mich Menschen kennen lernen, über deren Anraten ich verschiedene
Kurse belegte, die den Sinn hatten, zur eigenen Basis zurückzukehren.
Es waren Kurse, wie z. B. Wasser-Shihatsu, bei denen man lernt, einfach von seinen Gedanken loszulassen und sich im Wasser zu entspannen.
Es ist ein fantastisches Gefühl, wenn man im Laufe der Zeit lernt, sich immer mehr zu entspannen und zu dem Therapeuten Vertrauen aufbaut.
Sich gehen lassen, heist zu sich kommen!
Bei diesen Übungen tauchten immer wieder Bilder aus meiner Vergangenheit auf. Sie liesen mich schreien und ab und zu verzweifeln, weil ich nicht wußte, wie ich mit ihnen umgehen sollte.
Ich lernte, in Gesprächen, mich zu äußern. Es ist ein schwerer Weg, wenn man bedenkt, dass ich 30 Jahre lang nicht darüber gesprochen habe.
Seit ca. sechs Jahren mache ich nun Kurse mit Entspannung. Habe angefangen, Didgeridoo zu spielen. Dieses Instrument kann man nur spielen, wenn man von seinen Gedanken und Sorgen losläßt. Sich den Tönen hingiebt.
Ich habe vor 2 Jahren eine Gesprächstherapie gemacht. Auch sie war ein Meilenstein zu meinem Glück.
Vor ca. 3 Monaten lernte ich jemanden kennen, der mit mißbrauchten Frauen "arbeitet". Dies sieht so aus, dass ich dort bei ihm Gespräche führe und gleichzeitig diese Bilder, die auftauchen mit meinen Fäusten bekämpfe.
Er brachte mir Boxtechniken bei und stellt sich selber dann immer wieder als"Objekt", das man bekämpfen kann, zur Verfügung.
Es tut gut, die Bilder zu bekämpfen, sich zu bewegen und seinen Körper zu spüren.
Ihr seht also, es gibt viele Wege, mit sich und seinem Schicksal fertig zu werden. Es ist auch immer gleichzeitig ein langer Weg, an dem man oft hadert und in Depressionen verfällt.
Meine Überschrft war die Dankbarkeit! Die Dankbarkeit, heute lernen zu dürfen. Heute zu lernen, mit mir zu Recht zu kommern. Dankbarkeit, Menschen getroffen zu haben , die mir weiterhelfen. Die mich so akzeptieren wie ich bin. Ob ich weine, lache, schreie oder glücklich bin. Dies meine ich mit Dankbarkeit!
Ich wünsche Euch auch so viel Glück!!!
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